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Du bist auf der Suche nach Expertentipps und Erfahrungsberichten zu Siebträger-, Pad– und Kapselmaschinen? Dann bist du hier genau richtig.

Auf unsrem Blog erwarten dich

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  • Erfahrungsberichte aus erster Hand in denen auf Herz und Nieren geprüft wurde – direkt von uns
  • Tipps & Tricks rundum das Kaffeebrühen mit Siebträger-, Pad- oder Kapselmaschinen

Reinigung und Pflege deiner Kaffeemaschine – wozu überhaupt?

Immer wieder bekommen wir Anfragen bzw. Bitten um Feedback, warum denn eine fachgerechte Entkalkung wichtig ist, und warum auch noch das richtige Reinigungsmittel von Bedeutung ist.

Es gibt drei wichtige Aspekte, weshalb eine regelmäßige Entkalkung, die Reinigung und Pflege deiner Maschine so wichtig ist:

  • Hygiene
  • Haltbarkeit und Funktionalität des Gerätes
  • Geschmack des Kaffees

Entkalken – aber wann?

Der Kaffee tropft nur noch langsam aus der Maschine? Die Maschine knarrt und rattert plötzlich? Der Kaffee schmeckt nicht mehr aromatisch? Die Kaffeemenge in der Tasse hat abgenommen? Von der leckeren Crema ist nicht mehr viel zu sehen?

Nun aber ran an die Maschine – höchste Zeit sie von Kalk und Ablagerungen zu befreien! Noch besser wäre es, wenn du deine Maschine bereits entkalkst, bevor du irgendwelche Auswirkungen bemerkst.

Viele Maschinen verfügen mittlerweile über eine automatische Entkalkungs- bzw. Reinigungsanzeige und erinnern dich so in regelmäßigen Abständen daran, deiner Maschine die nötige Aufmerksamkeit für die Reinigung und Pflege zu schenken.

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Besitzt deine Maschine solch eine Anzeige nicht, ist es wichtig den Reinigungs- bzw. Entkalkungsintervall der Wasserhärte deines Leitungswassers anzupassen. Dieses kann je nach Wohngegend sehr kalkhaltig sein kann. Von den Herstellern wird meist ein Intervall von sechs bis acht Wochen (bei täglicher Verwendung) empfohlen – abhängig vom bereits erwähnten Härtegrad des Wassers.

Hierzu solltest du je nach Hersteller zu den entsprechenden in der Bedienungsanleitung angegebenen professionellen Entkalkungsmitteln greifen und nicht auf günstigere Varianten wie Zitronensäure, Essig oder ähnliches ausweichen. Warum dies wichtig ist, erfährst du hier (Hyperlink zu Essig oder Zitronensäure? Lass besser die Finger davon)

Kalkprävention

Auch präventiv kannst du dafür sorgen, dass Kalkablagerungen gar nicht erst entstehen bzw. nur sehr wenig davon. Hierfür eignet sich am besten ein Tischwasserfilter, der das Leitungswasser vor dem Befüllen der Maschine filtert bzw. säubert und somit nur geringe Kalkablagerungen zulässt. Das gefilterte Wasser ist zwar nicht vollständig kalkfrei, allerdings muss auf jeden Fall seltener entkalkt werden. Tischwasserfilter gibt es zum Beispiel von der Firma Brita:

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Alles eine Frage der Hygiene

Ganz egal ob privat oder gewerblich genutzte Kaffeemaschinen – Hygiene sollte immer an erster Stelle stehen. Es ist auch egal, ob es sich dabei um eine Siebträger-, Pad- oder Kapselmaschine handelt, werden diese nicht regelmäßig gereinigt, siedeln sich Bakterien an und Schimmelpilze können entstehen, die unangenehme Gerüche und einen faulen Geschmack deines Kaffees verursachen können. Das feuchte, dunkle Milieu im Inneren der Kaffeemaschine ist der ideale Lebensraum für diese Schimmelpilze, von wahrem Kaffeegenuss kann dann absolut keine Rede mehr sein.

Jedoch abgesehen vom Inneren der Kaffeemaschine gibt es auch noch andere Bereiche, in denen eine regelmäßige Wartung und Pflege wichtig ist:

Kapselauffangbehälter

Diesen solltest du nicht nur dann entleeren, wenn keine Kapsel mehr hineinpasst, sondern am besten täglich. Gerade wenn du nicht so viel Kaffee trinkst wirst du feststellen, dass es durchaus länger dauern kann, bis der Auffangbehälter so voll ist, dass nichts mehr reinpasst. Durch das feucht-warme Klima im Behälter entwickelt sich jedoch Schimmel, etwaige Flüssigkeit tritt aus den Kapseln aus und trägt ebenso zur Schimmelbildung bei, hinzu kommt auch noch die aufkommende Geruchsbelästigung. Deshalb: Entleere den Auffangbehälter regelmäßig, spüle ihn anschließend gründlich mit warmem Wasser aus, etwaige Rückstände kannst du mit einem Tuch oder Schwamm entfernen und trockne den Behälter gründlich, bevor er wieder zurück an seinen Platz wandert.

Abtropfschale

Ähnliches wie für den Kapselauffangbehälter gilt auch für die Abtropfschale. Denn auch hier sammelt sich warme Flüssigkeit, in welcher sich Bakterien und anschließend Schimmel bilden kann. Auch hier bleibt früher oder später die Nase nicht verschont. Deshalb beachte bitte: Abtropfschale regelmäßig, am besten täglich, entleeren, mit warmen Wasser ausspülen, Rückstände können auch hier mit einem Tuch oder Schwamm entfernt werden und vor dem Einsetzen vollständig trocknen.

Wassertank

Wie jetzt, der auch? Lass dich keinesfalls von dem vermeintlich sauberen Eindruck täuschen. Streiche mit deinem Finger über die Innenwände des Wassertanks, am besten im unteren Teil, da hier das Wasser meist am längsten verweilt. Spürst du einen schmierigen Film? Willkommen in der Baktierenproduktionsstätte!

Dieser Produktionsstätte kannst du schnell den Gar ausmachen: den Wassertank einmal pro Woche unter Leitungswasser abwaschen und vor allem die Innenwände von diesem Film mit einer sauberen Bürste, Schwamm oder Tuch befreien. Bakterien ade!

Verwendung nach Nichtgebrauch

Wenn du nicht sehr regelmäßig Kaffee trinkst oder zwei bis drei Tage keinen Kaffee zubereitet hast, sammelt sich Luft und abgestandenes Wasser in der Maschine.

Was ist nun zu tun? Entlüften! Hierzu benötigst du keinen speziellen Entlüftungsschlüssel wie bei einem Heizkörper – alles was du zu tun hast, ist den Wasserbehälter mit Wasser bis zur angegebenen Grenze zu füllen, Maschine anschalten, eine große Tasse mit Wasser befüllen – fertig!

Reinigung allgemein

Neben dem Wassertank, der Abtropfschale und dem Auffangbehälter ist es auch wichtig den Kaffeeauslauf, den Padhalter und das Tassentablett am besten mit einem Schwamm und warmem Wasser zu reinigen.

Expertentipp: Spülmittel ist im Normalfall nicht notwendig, mit genügend warmen Wasser und einem Tuch, Schwamm oder einer Bürste lassen sie die oben genannten Bereiche sehr gut reinigen. Von Spülmittel ist generell abzuraten, denn dies kann den feinen Geschmack des Kaffees beeinflussen.

Haltbarkeit und Funktionalität des Gerätes

Eine regelmäßige Pflege und Wartung ist nicht nur für eine einwandfreie Hygiene, sondern auch für die Instandhaltung der Mechanik und der Elektronik notwendig. Wer dies schleifen lässt, muss nicht nur damit rechnen, dass sich Keime bilden, sondern dass die Maschine zB durch Kalkablagerungen Schäden davonträgt. Bei keiner Reinigung oder sehr langen Intervallen können sich im Inneren der Maschine Rückstände bilden, die sich nicht mehr entfernen lassen und so einerseits die Funktionalität als auch das Kaffeeergebnis negativ beeinflussen.

Einige Hersteller wie zB Nespresso, DeLonghi und Senseo nehmen bei nicht fachgerechtem Gebrauch und nicht fachgerechter Wartung (Achtung, hierzu zählen auch die verwendeten Entkalkungs- und Reinigungsmittel) auch von ihrem Garantieversprechen Abstand.

Sei unbesorgt, dein Zeitaufwand hält sich definitiv in Grenzen und du wirst mit feinem Kaffeegenuss mit einer aromatischen Crema belohnt.

Der Geschmack

Wir haben bereits erläutert, dass sich ein regelmäßiges Entkalken positiv auf die Funktionalität und Haltbarkeit deiner Siebträger-, Pad- und Kapselmaschine auswirkt. Was vielen Kaffeebrühern jedoch nicht klar ist, ist dass sich eine schlechte Wartung auch auf den Geschmack auswirkt – und dies sogar ganz erheblich. Ebenso leidet auch die beliebte Crema bzw. kann auch gänzlich ausbleiben.

© mittelgrau – stock.adobe.com

Vor allem der wichtige Betriebsdruck, mit dem die Maschine das Wasser durch die Pulverportionen presst und auch die Wassertemperatur wird durch Kalkablagerungen stetig gemindert. Viele sind sich auch nicht darüber im Klaren, welchen Einfluss diese Funktionseinbußen tatsächlich für den täglichen Kaffeegenuss haben. Die Unterschiede zwischen einer voll funktionsfähigen und gereinigten Kaffeemaschine und einer verkalkten und funktionsverminderten Maschine sind erheblich.

Expertentipp: dies gilt auch für die verwendeten Entkalkungs- und Reinigungsmittel. Nicht geeignete Reinigungsmittel können einerseits Chemikalienreste und andererseits Geschmacksrückstände in der Maschine hinterlassen.

Entkalkungs- und Reinigungsmittel

Von Entkalker bis Reinigungstabletten: Welche Reinigungsmittel gibt es eigentlich für Siebträger-, Pad- und Kapselmaschinen?

Kaffeemaschinenreiniger gibt es in den verschiedensten Ausführungen: Flüssigreiniger, Reinigungstabletten, pulverförmige Reiniger sowie Entkalkungstabletten.

Reinigungskonzentrate werden einfach mit Wasser verdünnt und unter Anwendung eines Reinigungsprogramms der jeweiligen Maschine durch sie hindurchgeleitet.

Reiniger und Entkalker in Tablettenform müssen vor Verwendung aufgelöst werden. Hier (Hyperlink zu den Anleitungen) findest du umfangreiche Step-by-Step-Entkalkungsanleitungen für deine Nespresso, DeLonghi und Senseo Kaffeemaschine.

Reinigungsmittel dienen nicht nur der Hygiene – sie sind auch ein Garant für den störungsfreien Betrieb deiner Maschinen und das über eine lange Zeit. Kaffeefett, Ablagerungen und Milchreste lassen sich mit diesen Mitteln sehr effizient entfernen. Sie gewährleisten nicht nur eine hervorragende Reinigungsleistung, sondern bewahren deine Maschine vor Beschädigungen durch zu hohe Chemiekalienkonzentrationen oder die falsche Tablettengröße.

Abgesehen von der Aufgabe der Reinigung bzw. der Beseitigung von Kalk, Schimmel und Bakterien haben Kaffeemaschinenreiniger auch die Aufgabe, die Gesundheit des Menschen keinesfalls zu gefährden. Heutzutage haben sich vor allem Entkalkungs- bzw. Reinigungsmittel bewährt, die Tenside, Phosphate sowie organische und anorganische Säuren enthalten. Nach deren Einsatz werden die Inhaltsstoffe der Reinigungsmittel einfach mit frischem Wasser aus der Kaffeemaschine gespült, du kannst dich darauf verlassen, dass sich auch direkt nach dem Reinigen keine Rückstände im Kaffee befinden, die seinen Geschmack beeinträchtigen könnten.

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Expertentipp: Bitte beachte, dass es Entkalkungs- und Reinigungsmittel gibt. Reinigungsmittel sind vor allem für das Lösen von Kaffeefett und Milchresten zuständig, der Entkalker – wie der Name schon verrät – für die Kalkablagerungen in der Maschine.

Essig oder Zitronensäure? Lass besser die Finger davon

  1. Kaffee mit Essigaroma ist nicht jedermanns Sache: der bissige Essiggeschmack wird auch nach dem Nachspülen mit frischem Wasser noch ein Weilchen in deiner Kaffeemaschine verbleiben
  2. Es besteht die Gefahr, dass Teile im Inneren deiner Kaffeemaschine (zB Gummidichtungen oder Schläuche) von der Essig- oder Zitronensäure porös werden und brechen. Dies kann dazu führen, dass deine Maschine undicht wird.
  3. Garantieverlust: Einige Hersteller weisen in der Gebrauchsanleitung extra darauf hin, dass die Garantie nach einer Entkalkung mit Essig oder anderen Hausmitteln nicht mehr in Anspruch genommen werden kann.

Auf kaffee.support geht es um Siebträger-, Pad- und Kapselmaschinen. Je nachdem welche Bedürfnisse, Erwartungen und Anforderungen du hast, ist das eine System perfekt für dich und das andere System weniger für dich geeignet. Um dir einen guten Überblick zu verschaffen, stellen wir dir hier alle drei Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen vor:

Die Padmaschine

Eine Padmaschine ist eine sogenannte Portionskaffeemaschine und stellt mit Hilfe eines Pads den Kaffee her. Ein Kaffeepad ist rund besteht aus dünnem Filterpapier und ist mit Kaffeepulver gefüllt und rundum versiegelt, somit entsteht keinerlei Verunreinigung bei dem Umgang mit den Kaffeepads.

Der Geschmack

Im Vergleich zu Kapselmaschinen ist der Geschmack und das Aroma meist etwas weniger intensiv, da das Kaffeepulver in den Kapseln luftdicht verschweißt ist. In einem Kaffeepad kommt hingegen Luft heran, was dem Aroma des fertig zubereiteten Kaffees nicht unbedingt zuträglich ist. Möglichst luftdicht verpackt kann diesem entgegengewirkt werden, allerdings ist aufgrund des dünnen Filterpapiers immer mit Qualitätsverlusten zu rechnen. Auch arbeitet die Kapselmaschine mit mehr Druck, was den Kaffee einfach besser und vollmundiger macht.

Aussehen und Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Padmaschine sind nicht besonders hoch, bekommt man diese schon unter 50 Euro. Meist verfügen sie über ein sehr schlankes Design und haben dadurch nur einen geringen Platzbedarf.

Bedienung

Für die Zubereitung wird das Pad einfach in das vorgesehen Fach eingelegt, mit einem Hebel verriegelt, Knöpfchen drücken und schon startet der Brühvorgang. Die Maschine pumpt das heiße Wasser durch das Pad und teilweise sind die Maschinen so konzipiert, dass sogar ein Zubereiten von zwei Tassen auf einmal möglich ist

Umweltverträglichkeit

Ein klarer Pluspunkt für die Padmaschinen: die Pads lassen sich bequem im Biomüll oder auf dem Kompost entsorgen, da das verwendete Filterpapier wie jenes von Filterkaffeemaschinen biologisch abbaubar ist.

Kompatibilität der Systeme

Die Systeme untereinander sind zum Großteil miteinander kompatibel, was sich auch positiv auf die angebotene Produktvielfalt auswirkt. Einer der ersten Hersteller war Philips mit seiner Senseo Kaffeepadmaschine. Seitdem sind viele weitere Systeme und Hersteller von Kaffeepads und Kaffeepadmaschinen gefolgt.

Kosten pro Kaffee

Im Vergleich zu klassischem Filterkaffee ist der Padkaffee um einiges teurer, jedoch im Vergleich zu Kapselmaschinen wiederrum erheblich günstiger. Pro Tasse kostet ein Padkaffe ungefähr 15 Cent, ein Kaffee aus einer Kapselmaschine kommt je nach System auf ungefähr 30 Cent pro Tasse, Filterkaffee kostet um die 12 Cent pro Tasse. 

Die Vor- und Nachteile einer Padmaschine nochmals kurz und knackig zusammengefasst

Vorteile

  • einfache und schnelle Zubereitung von ein bis zwei Tassen
  • einfache, intuitive und leichte Bedienung
  • große Auswahl an Kaffeepads
  • Kompatibilität innerhalb der verschiedenen Systeme
  • umweltfreundlich, da die Pads kompostierbar sind
  • platzsparend und praktisch

Nachteile:

  • teurer als klassischer Filterkaffee
  • Zubereitungszeit nicht optimal für große Gruppen

Die Kapselmaschine

Bei den Kaffeekapselmaschinen gelten prinzipiell ähnliche Vorteile wie bei einer Kaffeepadmaschine. Kapselmaschinen sind ebenso sogenannte Portionskaffeemaschinen, sie ähneln vom Prinzip her den Kaffeepadmaschinen, arbeiten jedoch mit mehr Druck. Die zugehörigen Kapseln sind entweder aus Plastik oder Aluminium und sind mit einer genau dosierten Menge Kaffeepulver gefüllt und werden von vielen verschiedenen Herstellern, als einer der bekanntesten Marken gilt hier Nespresso, Markteinführung war hier bereits 1986, angeboten.

Der Geschmack

Viele Kaffeetrinker sind vom Geschmack und dem Kaffeearoma der Kaffeekapseln äußerst positiv überrascht. Woran liegt’s?

Das Geheimnis des leckeren Aromas und Kaffeegeschmacks ist nicht die Kapselmaschine, sondern die Kaffeekapsel. Natürlich muss eine Kaffeemaschine mit Kapseltechnologie auch bis zu einem gewissen Grad gut sein, um einen leckeren Kaffee zuzubereiten, dennoch spielt die Kapsel an sich hier die größere Rolle – und das ist auch noch unabhängig davon, welches Kapselsystem du benützt, unglaublich aber wahr!

Wir lüften das Geheimnis: Vakuumiert verpacktes Kaffeepulver – die Kaffeekapsel.

Das Kaffeepulver in der Kapsel ist hermetisch verpackt und aufbewahrt. So ist das Kaffeepulver im Vakuum und kommt so nicht mit Luft in Kontakt. Denn das ist das Grundproblem bei der Lagerung von Kaffeepulver bzw. Kaffeebohnen: es darf nicht in Kontakt mit Luft sein, da es dann stetig an Aroma und Geschmack verliert.

Ein Großteil der Kaffeetrinker weiß nicht, dass der Kaffee möglichst ohne Kontakt mit Luft aufbewahrt werden muss.

Das ist natürlich ein wesentlicher Vorteil der Kapseltechnologie, denn die vakuumierten und hermetisch verschlossenen Kaffeekapseln schützen das Aroma und den Geschmack des Kaffees innerhalb der Kapsel, egal wie unsachgemäß und wie lange diese gelagert werden.

Erst bei der Zubereitung wird die Kaffeekapsel durchstochen bzw. geöffnet und erst im Moment der Zubereitung kommt Luft an das Kaffeepulver. Das bedeutet, dass das volle Aroma des Kaffeepulvers bis zum Brühvorgang konserviert wird – frischer geht es kaum und dementsprechend lecker schmeckt der Kaffee, denn das volle Aroma des Kaffeepulvers ist im Kaffeegetränk.

Aussehen und Anschaffungskosten

Ein weiterer Vorteil ist der Preis und das Design der Maschine selbst: eine Kapselmaschine bekommt man schon unter 50 Euro und sie hat einen geringen Platzbedarf und ist daher auch für kleine Küchen geeignet.

Bedienung

Der Bedienkomfort einer Kaffeemaschine mit Kapseln ist schier unschlagbar, denn sie liefert schnell und mit wirklich geringstem Aufwand einen schmackhaft aromatischen Kaffee. Kapsel einlegen, entsprechenden Knopf drücken, ein bisschen warten – fertig! Obwohl auch Siebträgermaschinen nach einem ähnlichen Prinzip (hoher Druck) arbeiten, entfällt bei der Kapselmaschine der Arbeitsaufwand für die Portionierung und Reinigung. Das Ergebnis ist ein stets gleichmäßig guter Kaffee auf Knopfdruck. Leider lässt sich immer nur eine Tasse zubereiten, bei größeren Gruppen entsteht dadurch eine gewisse Wartezeit bzw. Verzögerung.

Umweltverträglichkeit

Ein großes und nicht zu verachtendes Manko der Kaffeemaschinen mit Kapseln: deren durchaus hohe Umweltbelastung durch Aluminium und Kunststoff. Bereits während der Rohstoffgewinnung von Aluminium besteht ein sehr hoher Energiebedarf. Da die benutzten Kapseln nicht kompostierbar sind, müssen sie sehr aufwendig recycelt werden, einige können auch überhaupt nicht recycelt werden.

Kompatibilität der Systeme

Die Systeme untereinander sind meist nicht miteinander kompatibel – in den Wirtschaftswissenschaften spricht man hier auch von einem Loch-In-Effekt. Durch das geschlossene System entsteht eine enge Kundebindung an die Produkte oder den Anbieter und ein Wechsel wird durch zum Beispieo entstehende Wechselkosten (Anschaffung einer neuen Maschine) erschwert.

Kosten pro Kaffee

Ein weiterer Nachteil der Kaffeekapseln sind die Kosten. Denn eine Tasse mit einer Kaffeekapselmaschine zubereiteter Kaffee ist teurer als jener Kaffee, der mit einer Kaffeepadmaschine zubereitet wurde. Je nach gewähltem Kapselsystem beginnen die Kosten bei ca. 20 Cent und steigern sich dann bei besonders teuren Marken auf sogar 40 Cent pro Tasse. Trinkst du zum Beispiel drei Tassen Kaffee pro Tag bezahlst du je nach Kapselsystem zwischen 20 und 40 Euro pro Monat für die Zubereitung. Im Vergleich dazu kommt man mit einer Kaffeepadmaschine je nach Sorte auf ungefähr 15 Cent pro Tasse.

Die Vor- und Nachteile einer Kapselmaschine nochmals kurz und knackig zusammengefasst

Vorteile:

  • schnelle und einfache Zubereitung – leckerer Kaffee auf Knopfdruck
  • einfache, intuitive und leichte Bedienung
  • platzsparend und praktisch
  • Ideal für Wenigtrinker und Alleinnutzer

Nachteile:

  • hohe Folgekosten für Vieltrinker aufgrund der Kapselpreise
  • große Preisunterschiede zwischen den Systemen
  • keine bzw. nur wenig Kompatibilität zwischen den verschiedenen Kapselsystemen
  • umweltunfreundlich, da viel Aluminium und/oder Plastikmüll entsteht
  • Zubereitungszeit nicht optimal für große Gruppen.

Siebträgermaschine

Vor allem was die Qualität des Kaffees betrifft hat die Siebträgermaschine weiterhin ihre Nase vorn. Bei einer solchen Maschine wird das Kaffeepulver mit einem sogenannten Siebträger an der Maschine befestigt. Diese Maschinen sind vor allem aus der Gastronomie bekannt, schmücken jedoch mittlerweile zusehends die eine oder andere Küche. Lass dich keinesfalls von der ebenfalls gebräuchlichen Bezeichnung Espressomaschine blenden, es existieren auch Modelle, die auch alle anderen Kaffeevarianten zubereiten können.

Der Geschmack

Wie bereits erwähnt ist der Geschmack eines Kaffees aus einer Siebträgermaschine schier unschlagbar. Denn das Wasser kommt mit dem Kaffeepulver nur für kurze Zeit in Berührung und lässt so Bitterstoffe größtenteils außen vor. Bei guten Maschinen erwartet dich ein äußerst hochwertiger, vollmundiger Kaffee – vorausgesetzt das verwendete Kaffeepulver/Kaffeebohne verfügt ebenso über eine gewisse Qualität.

Aussehen und Anschaffungskosten

Im Vergleich zu den Pad- und Kapselmaschinen sind die Anschaffungskosten um einiges höher. Einsteigermodelle sind ab ungefähr 200 Euro erhältlich. Auch benötigen sie etwas mehr Platz, jedoch wird man mit einem wirklich tollen Design belohnt. Ein toller Blickfang in jeder Küche!

Bedienung

Einschalten, Knopf drücken fertig – nicht mit einer Siebträgermaschine. Die Entscheidung sich solch eine Maschine zuzulegen bringt eine gewisse Leidenschaft für guten Kaffee mit. Denn um einen guten Espresso zu beziehen, erfordert es doch einige Zeit und viel Übung. Damit ist weniger die eigentliche Zubereitungszeit des Kaffees gemeint, sondern die Zeit bis die Qualität des Espressos stimmt.

Das Kaffeebrühen wird so schnell zum neuen Hobby, denn sobald der Geschmack stimmt geht es an das Aussehen des Getränkes und damit an die hohe Kunst der Latte Art. Denn nur beim Siebträger bildet sich die berühmte Crema und macht den Espresso aus der Siebträgermaschine so einzigartig.

Das mag alles furchtbar kompliziert klingen, jedoch eine Siebträgermaschine ist wahrlich kein Hexenwerk und wird dir mit einiger Zeit und ein wenig Hingabe viel Freude bereiten.

Umweltverträglichkeit

Ein absoluter Pluspunkt für eine Siebträgermaschine: abgesehen vom Ressourcenaufwand bei der Herstellung der Geräte fällt beim Gebrauch bis auf den Kaffeesud kein weiterer Müll an.

Kosten pro Kaffee

Wie bereits erwähnt steht und fällt der Kaffeegenuss auch mit den verwendeten Kaffeebohnen. Aber dadurch, dass du mit einer Siebträgermaschine an kein System gebunden bist, obliegt es dir, wieviel du für die Kaffeebohnen ausgeben willst.

Die Vor- und Nachteile einer Siebträgermaschine nochmals kurz und knackig zusammengefasst

Vorteile:

  • weniger Bitterstoffe durch kurze Kontaktzeit
  • oft schönere Crema
  • Individualität: der Geschmack kann durch das Zusammenspiel von Sorte, Mahlgrad, Wassermenge und Anpressdruck den persönlichen Bedürfnissen individueller angepasst werden
  • geschmackvolles Design

Nachteile:

  • Anschaffungskosten
  • etwas längere Aufheiz- und Zubereitungszeit
  • das Gerät ist recht laut
  • braucht viel Platz
  • die Siebträgermaschine ist ein Halbautomat – die Handhabung bedarf einer gewissen Einübungszeit

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